Einige refurbished Laptopmodelle sind für KMUs weniger geeignet, da sie nicht genügend Leistung, geschäftliche Funktionalität oder Verwaltungsoptionen bieten.
Nicht jedes Gerät, das als „refurbished“ bezeichnet wird, ist automatisch eine gute Wahl für den professionellen Einsatz. Du möchtest natürlich keine Zeit verlieren mit langsamen Leistungen, eingeschränkter Kompatibilität oder mangelnder Zuverlässigkeit. In diesem Blog zeigen wir dir, welche Gerätetypen oder Modelle du besser vermeidest – und warum.
Vermeide Consumer-Modelle: zu wenig geschäftliche Funktionalität
Consumer-Laptops fehlen oft die Stabilität, Verarbeitungsqualität und IT-Managementfunktionen, die in einem KMU-Umfeld erforderlich sind.
Modelle wie HP Pavilion, Dell Inspiron oder Lenovo IdeaPad sind für den Heimgebrauch konzipiert. Sie verfügen meist nicht über einen TPM-Chip, unterstützen keine geschäftlichen BIOS-Einstellungen und sind nicht auf Langlebigkeit ausgelegt. Sie sehen oft modern aus, aber unter der Haube fehlt die Robustheit, die man bei EliteBooks, Latitudes oder ThinkPads aus den Business-Serien findet. Für Device Management und langfristigen Einsatz sind diese Business-Modelle essenziell.
Modelle mit veralteten Chipsätzen oder langsamen Speicherlösungen: keine Zukunftssicherheit
Laptops mit Intel der 5., 6. oder 7. Generation oder langsamen SATA-SSDs stoßen heute oft schon an ihre Grenzen.
Auch wenn sie günstig erscheinen, sind diese Geräte in Wirklichkeit eine falsche Ersparnis. Sie leiden schneller unter Performance-Problemen, sind weniger energieeffizient und erhalten möglicherweise keine Softwareunterstützung mehr (z. B. Windows 11). SATA-SSDs haben zudem deutlich geringere Lesegeschwindigkeiten als NVMe-Speicher. Setze lieber auf Geräte mit mindestens einem Intel Core i5 der 8. Generation oder höher. Diese sind zukunftssicherer und effizienter in den Arbeitsalltag integrierbar.
Zu kleine Bildschirmgrößen oder schlechte Auflösungen: geringe Produktivität
Modelle mit 11 oder 12 Zoll Bildschirmdiagonale und niedriger Auflösung (z. B. 1366x768) schränken den Arbeitskomfort ein – insbesondere bei administrativen oder hybriden Aufgaben.
Es sei denn, du suchst gezielt Geräte für spezifische Einsatzzwecke (wie mobile Lagerverwaltung), dann sind zu kleine Bildschirme hinderlich für die Produktivität. Auch Bildschirme mit schlechten Blickwinkeln oder geringer Helligkeit sind im Büroalltag kein Mehrwert. Wähle besser 14 oder 15,6 Zoll mit mindestens Full HD (1920x1080) für angenehmes Arbeiten.
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Modelle mit nicht standardmäßiger Tastatur oder Import-Netzteil: praktische Frustration
Refurbished Geräte mit ungewöhnlichem Tastaturlayout oder nicht-EU-Netzteil sorgen schnell für unnötigen Ärger bei den Nutzer*innen.
Achte bei Laptops aus den USA oder anderen Märkten besonders darauf, vor allem wenn du über generische Plattformen bestellst. Tastaturlayouts wie AZERTY FR oder bestimmte QWERTY-Varianten können zu Tippfehlern führen, und nicht-EU-Netzteile sind oft unsicher oder unpraktisch. Professionelle Refurbisher liefern belgische AZERTY-Layouts und kompatible EU-Netzteile – das darfst du bei einer geschäftlichen Bestellung erwarten.
Marken oder Serien ohne verfügbare Treiber oder Ersatzteile
Einige Modelle, insbesondere weniger bekannte Marken oder ältere Serien, bieten keine langfristige Unterstützung für Treiber, Firmware oder Ersatzteile.
Wenn du ein Gerät kaufst, zu dem kaum Dokumentation existiert oder bei dem der Hersteller keine Updates mehr bereitstellt, wird die Verwaltung und Wartung zur Herausforderung. Das gilt auch für Geräte aus alten Serien, deren Akkus oder SSDs schwer zu beschaffen sind. Setze deshalb auf etablierte Marken mit guter Unterstützung (z. B. Dell, HP oder Lenovo) und prüfe die Verfügbarkeit von Treibern, BIOS-Updates und Ersatzteilen.
Zu viel Variation innerhalb eines Einkaufs: Verwaltungsrisiko
Beim Kauf mehrerer Geräte ist eine zu große Vielfalt bei Modell, Generation oder Konfiguration problematisch für das IT-Management.
Es ist verlockend, eine möglichst günstige Mischung zusammenzustellen – doch das führt schnell zu Unterschieden bei BIOS-Einstellungen, Treibern und Leistung. Für dich als IT-Koordinator bedeutet das: mehr Aufwand, mehr Fehlerquellen beim Image-Deployment und Frust bei den Nutzer*innen. Wähle besser ein einheitliches Modell pro Bestellung – idealerweise aus derselben Produktionsserie.
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Nicht jedes Gerät mit dem Label „refurbished“ ist für den geschäftlichen Einsatz geeignet
Refurbished kann in einem KMU hervorragend funktionieren – sofern du gezielt vermeidest, was technisch, ergonomisch oder verwaltungstechnisch nicht passt.
Für dich zählen wahrscheinlich: Zuverlässigkeit, Verwaltungsfreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Wenn du bei geschäftlichen Spezifikationen, Chipsatz, Display, Kompatibilität oder Treiberunterstützung keine Kompromisse machst, vermeidest du Frust und Mehraufwand. Arbeite deshalb mit einem Refurbisher zusammen, der transparent kommuniziert, professionell auswählt und deine IT-Realität versteht.